Erstmalig bemerkte ich die Art im September 2000. In meinem Garten erschienen zwischen Moos und einigen Grashalmen drei Fruchtkörper mit klebrigen Hüten und ausgesucht abstoßendem ("gurkenartigem") Geruch. Wiederholung im Juli 01 mit 5 Exemplaren, und besonders zahlreich im Juni 02. Bei älteren Pilzen trocknet die Huthaut rasch ab, reißt auch ein und erinnert an eine Inocybe. Sehr vergänglich sind eine blaßorange, vage Ringzone und wattige Querbänder am Stiel (auch eine Delikatesse für Schnecken). |
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Bereits 2002 erschienen die Fruchtkörper bis zu 15m vom ursprünglichen Fundort entfernt. Mit Sicherheit existieren mehrere aktive Mycel. |
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Im September 03 entdeckte ich einen Pilz in einem gemulchten Rosenbeet. Dieser Standort war ein Novum, da sonst halbschattige, spärlich begraste Plätze bevorzugt wurden. Der Pilz scheint im übrigen höhere Temperaturen zu mögen, kommt aber mit wenig Feuchtigkeit aus. Es genügte schon etwas Spitzwasser aus einem Pool, um das Fruktifizieren anzuregen. Völlig abträglich hingegen sind starke Sonneneinstrahlung und warmer Wind. Die Fruchtkörper schirmen dann nicht auf, sondern vertrocknen rasch. |
2004 erschien die Art ab Ende Mai, meist einzeln. Am 5.7.04 fruktifizierten über 15 Pilze im Rosenbeet, 3m vom Ort des letzten Jahres entfernt. Auch an den übrigen Fundstellen im Garten hatte sich das Mycel 2 bis 3m ausgebreitet (an Hand der Fruchtkörper geschätzt). Ab Ende Juli herrschte eine regelrechte Schwemme. Es mögen über 20 Pilze auf 10qm gewesen sein! |